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Das Finale in Berlin

Zwölf Studenten kämpften beim Abschlussworkshop des DDZ- Studentenwettbewerbs »Dachwelten« am 28. März um den Gewinn einer Architekturreise nach Valencia, der Stadt Santiago Calatravas. Einzigartig ist die Reise sicher wegen der Architektur vor Ort, einzigartig aber auch, weil als besonderes Highlight ein Besuch der »BMW- Oracle«-Base anlässlich des 32. America‘s Cup winkt.

Hervorgegangen aus den Vorausscheidungen des Wettbewerbs, waren an diesem Tag in Berlin-Mitte die Preisträger der Partnerhochschulen Holzminden, Dresden und Kaiserlautern vertreten.

Die Tagesaufgabe hatte in Abstimmung mit dem Berliner Baulückenmanagement einen realen Hintergrund: eine Baulücke in Berlin- Mitte war zu schließen. Hier zeitgemäße Architektur zu planen, die das gründerzeitliche Umfeld berücksichtigt, war einer der Schwerpunkte des Workshops, innovative Lösungen für das Wohnen unter dem geneigten Dach zu entwickeln ein weiterer. Unbeeindruckt von dem straffen Leistungskatalog stürzten sich die zwölf Studenten in die Arbeit.

Sie wurden bei den Einzelarbeiten von den betreuenden Professoren der HTW Dresden, Prof. Maedebach, der TU Kaiserslautern, Prof. Bayer und der HAWK in Holzminden, Prof. Rettberg und Prof. Lamers, unterstützt. Als »Coaches« durften sie ihren »Olympioniken« unter die Arme greifen und konnten durch ihre langjährige Planertätigkeit wertvolle Hilfestellungen leisten.

Ivan Grafl, Geschäftsführer des Architekturbüros Fink+Jocher, führte durch den Tag und war als Workshopleiter und Juryvorsitzender vor Ort. Die Örtlichkeit selbst bot beste Voraussetzungen: fokussiert auf die Aufgabe konnten die Studenten in einem Arbeitsraum arbeiten, wenn auch an nach Hochschule getrennten Arbeitstischen.

Um Punkt 18:00 Uhr wurden die Ergebnisse an den Wänden des Arbeitsraums aufgehängt. Die Präsentation der zwölf Einzelarbeiten durch die Studenten war die Stunde der Wahrheit. Hier zeigte sich, wie tief jeder Einzelne sich mit der Aufgabe auseinandersetzen konnte, im direkten Vergleich mit den anderen Arbeiten.

Um 20:30 Uhr fiel endlich dann die Entscheidung. Die Jury, bestehend aus Ivan Grafl, Frank Kaltenbach (DETAIL) sowie Ewald A. Hoppen und Dr. Rudolf Rauss (DDZ), bat zur Prämierung der Preisträger. Der Hauptpreis ging an Daniel Groß von der TU Kaiserslautern, der mit seinem Entwurf vor allem wegen der Architekturidee, der guten Durchplanung und der anschaulichen Darstellung überzeugen konnte. Die zwei Sonderpreise, DETAIL- Studentenabonnements, gingen an Svea Pelsis von der HAWK Holzminden und an Ireen Gommlich von der HTW Dresden.

Spontan, aber von allen mit großer Freude aufgenommen, bedankte sich der Vorstandsvorsitzende des DDZ, Ewald A. Hoppen, nochmals bei allen Beteiligten für die guten Ergebnisse über den Tag hinweg und das große Engagement seitens der Professoren und teilte mit, dass jede der drei Partnerhochschule zusätzlich 1000 Euro als Prämie erhalten wird.

Ein ereignisreicher Tag ging mit dem anschließenden »Get Together« im Bistro des Deutschen Architektur Zentrums zu Ende – ein Tag, der hoffentlich mit dem nächsten Studentenwettbewerb seine Fortsetzung finden wird.