Die Jury-Sitzungen
Jurysitzung Fachhochschule Würzburg Schweinfurt

- Vier 1. Plätze: Patricia Schramm und Nicole Gensler; Florian Nikol und Sebastian Weckert
Aufgabe: Barcelona, Parc Güell, BARCELONABRAINPOOL
Jury- Mitglieder
Prof. Wolfgang Fischer
Prof. Denner
Thomas Gaisbauer, Isover
Hanns-Christoph Zebe, DDZ
In seinem Einstiegsreferat stellte Jörn Bohlmann von Velux die Bedeutung der Belichtung des Geneigten Daches mit unterschiedlichen Belichtungssystemen vor. Thomas Gaisbauer von Isover erläuterte die Vorteile unterschiedlicher Dämmsysteme und deren Einsatzbereiche in der Architektur.
In drei Wertungsrunden entschied sich die Jury für die Vergabe von vier ersten Plätzen. Die Fahrkarten für den zentralen Workshop, der im November stattfinden wird, gingen an Florian Nikol und Sebastian Weckert sowie Patricia Schramm und Nicole Gensler.
Von jeder Partner-Hochschule werden 4 Studenten sowie ihre Dozenten zu diesem Workshop eingeladen um in der Form eines Tagesstegreifes die Sieger des Wettbewerbs "Dachwelten" zu bestimmen.
In der Vorrunde an der FH Würzburg wurden mit den beiden Entwurfs-Teams von Florian Nikol und Sebastian Weckert sowie Patricia Schramm und Nicole Gensler zwei Arbeiten mit unterschiedlichem emotionale Ansatz und Architekturverständnis für diesen Workshop ausgewählt. In beiden Entwürfen werden Ziegeldächer gezeigt. Im Entwurf von Florian Nikol und Sebastian Weckert erlebten die Juroren eine spannende Auseinandersetzung mit der Variabilität von Räumen und Zugängen. Auf einem anspruchsvollen technischen Niveau werden in dieser Studenten-Arbeit funktionierende Details und innovative Lösungen gezeigt.
Einen ganz anderen, bestechend bescheidenen Ansatz zeigt die Arbeit des Entwurf-Paars Patricia Schramm und Nicole Gensler. Vier gleichartige Räume mit eigenständigen Dächern werden um einen Funktionskern angeordnet und so zusammenfügt, dass sie die Anmutung eines kleinen Dorfes haben. Insgesamt zeigte sich die Jury sehr angetan von den vorgestellten Arbeiten, die auf hohen gestalterischen Niveau mit großem technischen Verständnis auch in der Auseinandersetzung mit dem geneigten Dach und seiner Werkstoffe präsentiert wurden.
Die Gewinnerarbeiten

- Patricia Schramm und Nicole Gensler

- Florian Nikol und Sebastian Weckert
Jurysitzung HAWK Holzminden

- Die Gewinner und ihre Arbeiten
Jury- Mitglieder
Dipl.- Ing. Jörn Bohlmann, Velux
Walter Dormann, Leiter Amt für Bauen und Umwelt LK Holzminden
Dipl.- Ing. Olaf Peterschröder, Geschäftsführer der Fakultät Bauwesen, HAWK - Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen
Prof. Dipl.-Ing. Reinhard Lamers
Dipl.- Ing. Hanns-Christoph Zebe, DDZ
Nach einem Einstiegsreferat von Jörn Bohlmann, Velux zur Bedeutung des Tageslichts für das Bauen, stellte erläuterte Prof. Rettberg als betreuender Dozent die 10 eingereichten Arbeiten. In zwei Wertungsrunden im schönen Lichthof der HAWK Holzminden legte die Jury vier Preise fest. Der 1. Preis geht an Haike Bäsler für ihre Auseinandersetzung mit dem „Weg“. Auch wenn hier das Dach paraphrasierend als schräggestellter Spiegel im ITH interpretiert wird, so war die Mehrheit der Jury von den formalen Qualitäten der Arbeit überzeugt.
Mit einem 2. Platz wurde die Arbeit von Mareike Sievert ausgezeichnet. Der Info-Pavillon zeigt eine spannungsvolle Auseinandersetzung zum Thema Dach. Unter den sich verschneidenen Dachflächen kann in einfacher Weise das geforderte Programm untergebracht werden.
Der 3. Platz geht an Rafal Kesik für seine Infopavillons, die das Thema „Pilz“ in witziger Weise interpretieren. So wird die Bedeutung des Daches gesteigert und in Szene gesetzt.
Mit einem 4. Platz wurde der durchsichtige Aussichtsturm von Constanze Telle ausgezeichnet. Mit seiner eigenständigen Dachform setzt dieser Turm ein eigenständiges „Ausrufezeichen“ in der Landschaft des Weser-Berglands und kann so auf die touristisch interessanten Naturschönheiten hinweisen. Alle vier Studenten werden zum zentralen Workshop im Oktober in Begleitung von Prof. Rettberg eingeladen.
Jurysitzung HTW Dresden

Entwurf:
Wohn- und Geschäftshäuser an unterschiedlichen Standorten
Teilnehmer:
37 Teilnehmer
Jury- Mitglieder
Prof.Angela Mensing- de Jong
Bernard Isfort,
Gudrun Deppe
Thomas Gaisbauer, Isover
Hanns-Christoph Zebe, DDZ
Nach drei Wertungsrunden hat sich die Jury für die vier Gewinner der Vorrunde in Dresden entschieden und konnte somit die Fahrkarten für den Workshop vergeben.
Die Arbeit von Juliane Heisig zeigt einen einfachen aber klar durchgeplanten Baukörper, alle gewünschten Funktionen sind wie selbstverständlich und in angenehmer Form durchdacht. Ein für die Jury begeisternder Entwurf.
Der Entwurf von Maria Suschke zeigt einen feinsinnigen Umgang mit großen städtebaulichen Qualitäten. Das geforderte Raumprogramm wurde stimmig umgesetzt. Die Ausprägung der Dachflächen ist als sehr gelungen zu bezeichnen.
Auch die Arbeit von Taisja Lindner fand bei der Jury großen Anklang; Auch hier besticht die städtebauliche Auseinandersetzung. Die funktionale und gestalterische Ausprägung zeigt großes Verständnis für Kubatur und Materialität.
Gesine Strehmel brachte mit ihrem „Exoten“ eine kreative Auseinandersetzung mit dem Ort. Es ist ihr trotz schwieriger dreidimensionaler Form gelungen, eine gut funktionierenden Baukörper zu formulieren, der in seiner Eigenständigkeit die Jury überzeugte.
Auf einem hohen Niveau wurden die Arbeiten an der HTW Dresden präsentiert. Die Studierenden zeigten durchweg ein großes Verständnis für städtebauliche Zusammenhänge und setzten ihre gestalterischen Vorstellungen in guter Form in die Szene.
Die Gewinner und ihre Arbeiten
Jurysitzung TU Kaiserslautern

Gleich zwei Aufgabenstellungen wurden den Juroren präsentiert. Während die Arbeiten bei Prof. Modersohn den Umgang mit vorgegeben Grundrissen zeigten, sollten die Studenten bei Dirk Bayer ein Gästehaus aus einem verfallenen Kutscherhäuschen entwickeln.
Jury- Mitglieder
Prof. Johannes Modersohn
Juniorprof. Dirk Bayer
Thomas Bachenberg, Rathscheck
Hanns-Christoph Zebe, DDZ
Nach einem Einstiegsvortrag zum Thema „Schiefer“ von Thomas Bachenberg, Rathscheck, präsentierte sich der Jury an der TU Kaiserslautern ein sehr kompaktes Feld von Arbeiten hoher gestalterischer Qualität.
Auf Grund der hohen Leistungsdichte vergab die Jury vier „Fahrkarten für den Workshop „Dachwelten“ des DDZ.
Mit der Arbeit von Mareike Ahnert und Silvia Köllner wurde der Entwurf eines Wohnhauses ausgezeichnet, der selbstverständlicher nicht sein kann. Dach, Fassade, Materialität und Nutzungskonzept sind in überzeugender Weise zusammengefügt. Das Haus nimmt Bezug auf große „Baumeister-Tradition“ und ist dennoch in angenehmer Weise modern.
Für seinen Entwurf eines Gästehauses wurde auch Marc Schommer ausgezeichnet. Die bestehende Ruine wird in seinem Konzept revitalisiert und mit einer neuen Hülle überzogen. Es geling ihm mit einfachen Grundrissen ein kleines Gästehaus zu formulieren, dass in seiner Materialität und Habitus der Lage angemessen ist, ohne sich anzubiedern.
Das „Scherenschnitt-Haus“ von Katharina Oertel überzeugte die Jury. Ganz bewusst überzieht Katharina Oertel ihr Haus mit einer schwarzen Hülle, die auch in Schiefer ausgeführt sein kann. Bestechend klar arbeitet sie einen funktionierenden Innenraum heraus, der sowohl nach innen wie nach außen wirkt.
Die Gewinner und ihre Arbeiten

- Die Arbeit von Mareike Ahnert und Silvia Köllner besticht in ihrer Selbstverständlichkeit

- Marc Schommer zeigt einen selbstbewussten Umgang mit Form und Material

- Katharina Oertel mit ihrem überzeugenden "Scherenschnitt-Haus"
Jurysitzung Universität Stuttgart
Thema:
Stegreif „Behütet - Dachwelten“
Teilnehmer : 19
Jury: Prof. Thomas Jocher;
Prof. José Luis Moro;
Dipl.-Ing. Florian Gruner;
Petra Schumacher (VELUX),
Thomas Gaisbauer (Isover);
Hanns-Christoph Zebe
19 Studierende des IWE unter der Leitung von Prof. Thomas Jocher nahmen am Stegreif "Behütet" teil und präsentierten ihre Arbeiten am 6.August der Jury. Alle Arbeiten zeigten mit hohem Anspruch die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema des geneigten Daches. Die Jury unter der Leitung von Prof. Jocher war angetan von der Vielzahl an kreativen Lösungen. Vier Arbeiten waren von der Jury auszuwählen, um die Teilnehmer für den zentralen Workshop des Studierenden-Wettbewerbs „Dachwelten“ im Herbst zu ermitteln.
Die Gewinner

- Die Arbeit von Yong Sung Kwon überzeugte die Jury durch ihren bescheidenen, aber durchdachten Ansatz einer Lösung unter einem einfachen Satteldach mit sinnvollem Energie- und Lichtkonzept.

- Die Arbeit von Stefan Storz wurde als mutige und geschickte Lösung ausgewählt, die ganz bewusst auf die Giebelfenster setzt und so das Dach betont.





