Kick- Offs
Kick- Off HAWK Holzminden

Prof. Rettbach (vorne Mitte) mit einigen Teilnehmern sowie dem Repräsentanten des DDZ, Chr. Zebe.
Mit dem Thema: Infopavillon "Natur erleben" im Landkreis Holzminden wurde am 15.04.2010 an der Hochschule Holzminden der diesjährige Wettbewerb "Dachwelten" eröffnet.
Nach einer Einführung durch den Repräsentanten des Deutschen Dach- Zentrum e.V., Herr Hanns- Christoph Zebe wurde die Aufgabe von Prof. Rettbach (Lehrstuhl Bauwesen; Entwerfen, Baukonstruktion, Baubetrieb) erläutert:
Die Aufgabe:
Infopavillon "Natur erleben" im Landkreis Holzminden
Der Landkreis Holzminden, vertreten durch die Untere Naturschutzbehörde, beabsichtigt an exponierten Standorten der Natura 2000-Schutzgebietkulisse Infopavillons zu errichten.
Die Pavillons dienen zur Präsentation von Natur- und Landschaftskundlichen Informationen in Form von Themenpostern, Grafiken und Karten. Die baulich-architektonische Ausgestaltung der Pavillons soll sich einerseits an den zu präsentierenden Themen orientieren; andererseits sollen sich die Anlagen in die Umgebung der jeweiligen Standorte einfügen. Dazu gehört auch eine ansprechende und dem Standort angepasste Gestaltung des unmittelbaren Umfeldes der baulichen Anlagen. Vorgesehen ist die Entwicklung von Standardmodulen, die in Architektur und Materialwahl Alleinstellungsmerkmale für die Region des Weserberglandes aufweisen sollen.
Kick- Off HTW Dresden

Kick-Off in Dresden: 40 Studierende nehmen das Studienergänzende Angebot wahr, das von Prof. Mensing- De Jong vorgestellt wird.
Die Aufgabenstellung wurde durch 2 Vorträge ergänzt. Im Mittelpunkt der Ausführungen von Werner Ohnesorge aus dem Hause Nelskamp standen die neuen photokatalytischen Eigenschaften der ClimaLife-Dachsteine mit luftreinigender Wirkung
Schwerpunkt der Ausführungen von Thomas Bachenberg waren die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten mit dem Natur-Werkstoff Schiefer.
Die Aufgabe:
Urbane Dörfer -Neue Wohn- und Arbeitsformen in historischen Kernen
Der Begriff „Dorf“ erlebt eine Renaissance. Man spricht von Feriendörfern, Museumsdörfern, Kinderdörfern und gar vom „Global Village“. Doch in den wenigsten Fällen ist damit eine Ansiedlung von Bauern gemeint, es wird vielmehr eine Einheit beschrieben, die bei Menschen Assoziationen wie Heimat, Überschaubarkeit, Gemeinschaft oder Naturverbundenheit wecken soll.
Im Stadtgebiet von Dresden sind noch heute viele Dorfkerne des 16. bis 19. Jahrhunderts erhalten. Ursachen für die dichte Besiedlung zu dieser Zeit waren das Klima, fruchtbare Böden, Gewässerreichtum, die Verkehrslage zwischen Dresden, Böhmen und dem norddeutschem Tiefland und günstige topografische Gegebenheiten. Dorfkerne finden wir demzufolge in der Elbaue, in den Kerbtälern der Hänge, auf den oberhalb der Elbhänge gelegenen Hochflächen und an günstigen strategischen Punkten.
Ursprünglich waren die Dörfer eigenständig und lagen außerhalb der Stadt. Verbunden mit der industriellen Entwicklung seit dem 19. Jahrhundert expandierte Dresden zur Großstadt. Die meist landwirtschaftlich geprägten Siedlungen wurden eingemeindet und somit Bestandteil des Siedlungskörpers. Einige von ihnen sind noch heute von Freiräumen umgeben, die meisten jedoch ganz oder teilweise durch jüngere Bausubstanz umschlossen oder auch verdrängt. In letzter Zeit ist zu beobachten, dass viele der historischen Dorfkerne in Dresden an Attraktivität gewinnen. Gebäude werden aufwendig saniert und qualitätsvolle Nachverdichtungen erfolgen.
Vereint das „Dorf in der Stadt“ vielleicht erfolgreich zwei Pole, wenn es um die Vorstellung von individuellem Lebensraum geht? Die wenigsten möchten auf eine gute Infrastruktur, die schnelle Erreichbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten, vielfältige Bildungseinrichtungen, ärztliche Versorgung und ein reichhaltiges Kulturangebot verzichten und suchen aber gleichzeitig nach einem Umfeld, das vertraut anmutet und identitätsstiftende Räume und Gebäude beinhaltet. Historische Dorfkerne im Stadtkörper bieten die „Quadratur des Kreises“, sie scheinen einer anderen Geschwindigkeit zu folgen, auch wenn zwei Straßen weiter städtisches Leben herrscht.
Die Jurysitzung wird wegen der großen Beteiligung an 2 aufeinander folgenen Tagen stattfinden.
Kick- Off TU Kaiserslautern

Szenenwechsel: Professor Johannes Modersohn (Lehrstuhl Baukonstruktion III und Entwerfen) traf sich mit den Vertretern des Deutschen Dach- Zentrum in einer kleinen Kirche. Und so wurden die Einführung in den Wettbewerb durch den Repräsentanten des Deutsch Dach- Zentrum e. V., Herr Christoph Zebe als auch die Vorstellung der Aufgabe durch Junior Professor Dirk Bayer quasi von der Kanzel gehalten.
Der Veranstaltung wurde abgerundet durch einen Vortrag von Thomas Schwidder von Koramic, der, ganz im Sinne der Aufgabenstellung, Grundzüge der Ziegel-Deckung und der Unterkonstruktion vorstellte und den Studierenden einen Einblick in die technischen Herausforderungen beim Bauen von geneigten Dächern vermittelte.
Die Aufgabe:
Kirchenumbau Bruchhof-Sanddorf
Die ev. Kirchengemeinde trägt sich mit dem Gedanken, ihre Kirche Baujahr 1928, in einen multifunktional nutzbaren Bau umzugestalten. Das Gemeindehaus soll aufgegeben werden. Wegen der sehr kompakten und geschlossenen Bauweise (keinerlei Nebenräume, nur ein winziger Abstellraum, ein kleiner Windfang, Kirchenraum und offener Empore) ist dieses Unterfangen eine echte Herausforderung. Die Gemeinde wendet sich an die TU Kaiserslautern und erhofft sich von den Studierenden innovative Ideen und Dialogbereitschaft.
Kick- Off Technische Universität Dortmund

Am Lehrstuhl von Prof. Mäckler (Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen Institut für Stadtbaukunst, Lehrstuhl Städtebau) werden im SS 2010 zwei Enwürfe bearbeitet:
der große städtebauliche Entwurf sowie ein kleiner städtebaulicher Entwurf.
Neben der Vorstellung der Aufgaben referierte Dipl.- Ing. Martina Dietrich von Rheinzink über die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten von Zink und erläuterte die Bedeutung des Baumetalls für traditionelle und moderne Dächer.