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Detmolder Schule gewinnt Wettbewerb Dachwelten 2011

Bild: Hella Gräter

Zugspitze, Garmisch-Partenkirchen; 28. Juli 2011

 

Jubel „in“ Detmold, als die Jury des Studentenwettbewerbes Dachwelten 2011 die Preisträger verkündet. An zweiter Stelle trugen sich die FH Aachen und dann die FH Kaiserslautern als Drittplatzierte in die Liste der Preisträger ein. Zusammen mit der „ausgezeichneten“ TU Berlin freuten sich vier von acht Hochschulen über das Preisgeld von 5.000,- Euro, welches der Auslober, das Deutsche Dach-Zentrum e.V. (DDZ) im fünften Jahr gestiftet hatte. „Die Leistungen der Hochschulen haben unsere Erwartungen weit übertroffen“, so der Juryvorsitzende Prof. Jürgen Braun. "Unternehmen und Hochschulen sind enger zusammengerückt“ betonte der Vorstandsvorsitzende des DDZ, Frank Rummel und ergänzt: „Wir sehen bereits konkrete Ansätze für gemeinsame Projekte über den Wettbewerb hinaus“.

 

„Aus Sicht der Hochschulen bietet die Praxisorientierung mit dem direkten Draht zu den Unternehmen großes Potenzial“ unterstrich Prof. Carsten Wiewiorra von der Detmolder Schule die Vorteile des überarbeiteten Konzepts. Unter dem Leitgedanken „Ganz schön Schräg“ hatten dabei die Lehrstühle rund um das Thema Geneigtes Dach „geforscht“ und recherchiert, um dann ihre Ergebnisse bei den Unternehmen zu präsentieren . In diesem Auswahlverfahren an den Hochschulen hatten sich aus mehr als 400 Studierenden die acht Vierer-Teams durchgesetzt, die ihren Lehrstuhl beim Stegreifentwurf auf der Zugspitze vertreten sollten.

 

Dort ging es mit der Aufgabenstellung „Fünf Dächer – Fünf Kontinente“ um die Erweiterung und Umgestaltung der Dachlandschaft des Sonn-Alpin-Gebäudes unterhalb der Zugspitze. Für die Entwürfe und deren Präsentation ernteten die Teilnehmer viel Lob von den Juroren Prof. Jürgen Braun, Thomas Hoffmann-Kuhnt, Chefredakteur Wettbewerbe Aktuell, Dr. Sebastian Dresse, Geschäftsführer von der VELUX Deutschland GmbH , Michael Wörtler, dem Vorstandsvorsitzenden der Saint- Gobain Isover G+H AG und Frank Rummel, Geschäftsleiter Rathscheck Schiefer. Auch die Verantwortlichen der Zugspitzbahn AG sind gespannt auf die neuen Gedanken der Studierenden zu ihrem Gebäude auf dem Zugspitzplatt.

 

 

 

1. Preis „Bergdachlandschaften“
Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur
Ausbaukonstruktion und Werkstoffe
Prof. Carsten Wiewiorra
Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Anna Tscherch
Studierende:
Lena Milz
Ines von Gehlen
Carmen Wehage
Tanja Hardes

Die Jury (von rechts)
Michael Wörtler, Saint- Gobain Isover G+H AG
Dr. Sebastian Dresse, VELUX Deutschland GmbH
Prof. Jürgen Braun, Juryvorsitzender, Architekt
Thomas Hoffmann-Kuhnt, Chefredakteur Wettbewerbe Aktuell
Frank Rummel, Vorstandsvorsitzender DDZ Rathscheck Schiefer und Dach-Systeme ZN der Wilh. Werhahn KG Neuss;

Jury mit Preisträgern
1. Preis
Detmolder Schule
Prof. Carsten Wiewiorra
2. Preis Fachhochschule Aachen
Prof. Jörg Wollenweber
3. Preis Fachhochschule Kaiserslautern
Prof. Werner Bäuerle
Auszeichnung Technische Universität Berlin
Prof. Dr. Mike Schlaich

 

 


Stegreifentwurf ausgezeichnet mit dem 1. Preis

Preisgerichtsbeurteilung „Vom Sattel zum Pult“

„Die „Bergdachlandschaft“, die durch Falzen und Klappen der bestehenden Dächer entsteht, überzeugte die Jury. Dabei werden die Nutzungsmöglichkeiten im Aufriss (Schnittfigur) sowie die Grundriss-Potenziale hervorgehoben. Es entstehen Erweiterungsmöglichkeiten der Nutzung bei höherer Raumqualität durch verbesserte Ausblicke und Belichtung. Das System erlaubt eine abschnittweise Realisierung und eignet sich darüber hinaus für den geplanten Erweiterungsbau. So wird dem wirtschaftlichen Aspekt Rechnung getragen. Darüber hinaus können die Dachkörper unterschiedliche Materialien tragen.“

Die Arbeit finden Sie hier

 

Stegreifentwurf ausgezeichnet mit dem 2. Preis

Preisgerichtsbeurteilung „5 Ecken – 5 Dächer“

„Die Arbeit besticht durch ihre überraschend klare Umsetzung der Aufgabe im wörtlichen Sinne. Die fünf neuen Flächen steigen als Pultdächer mit unterschiedlichen Neigungen und Materialien um den Gebäudemittelpunkt auf. So bildet die Dachsilhouette einen gelungenen Kontrast zur dahinter aufragenden Bergkette. Die fünf Dachflächen bilden ein hervorragendes Beispiel, die Vielfalt des Geneigten Daches energieoptimal und nutzungsgemäß einzusetzen.“

Die Arbeit finden Sie hier

 

Stegreifentwurf ausgezeichnet mit dem 3. Preis

Preisgerichtsbeurteilung „Fünf Aussichten“

„Durch teilweisen Rückbau entsteht ein ruhiger Hauptbaukörper. Diesem werden, stellvertretend für die fünf Kontinente, 5 Kuben aufgesetzt. Die Dachlandschaft verbleibt zwar vielfältig, doch wird die hohe Innenraumqualität und Nachbarschaft der Boxen positiv gesehen. Der Stegreif war zudem im Vergleich der vorliegenden Arbeiten überdurchschnittlich ausgearbeitet und präsentiert.“

Die Arbeit finden Sie hier .